viersen°openart 2026: Kunstfestival im Lyzeumsgarten
Am Sonntag, den 16. August 2026, wird der Lyzeumsgarten in Viersen erneut zum Zentrum zeitgenössischer Kunst. Das Festival viersen°openart lädt von 10:00 bis 17:00 Uhr Besucher*innen ein, Kunst im offenen, parkähnlichen Raum zu erleben. Gerade die Lage im Herzen der Südstadt macht das Festival seit nun schon zwölf Jahren zu einem festen Termin im kulturellen Sommerkalender der Region.
Ein gewachsenes Kulturprojekt aus der Südstadt
Organisiert wird das Festival von der Initiative viersen°openart Initiative, einem ehrenamtlichen Zusammenschluss aus Künstlern, Fotografen und Kulturschaffenden. Uwe Peters beschreibt die Entwicklung des Formats so: „viersen°openart ist aus einer Idee entstanden, Kunst in der Südstadt sichtbarer zu machen. Dass daraus ein so etabliertes Festival geworden ist, freut uns sehr vor allem, weil es immer gemeinschaftlich getragen war.“
Schirmfrau 2026: Anna Mrzyglod
In diesem Jahr übernimmt die Bildhauerin und Künstlerin Anna Mrzyglod die Schirmfrauschaft. Ihre Arbeiten verbinden Holzbildhauerei, Street Art und Malerei und beschäftigen sich häufig mit Transformation und Vergänglichkeit. Sie sagt über ihre künstlerische Arbeit: „Mich interessiert, wie sich Dinge verändern und wie man diesen Moment des Wandels sichtbar machen kann.“ Auch die Initiative betont: „Mit Anna Mrzyglod gewinnen wir eine Künstlerin, die mit großer Intensität und Eigenständigkeit arbeitet und perfekt zum Geist von viersen°openart passt.“
40 Positionen zeitgenössischer Kunst
Rund 40 Künstlerinnen und Künstler präsentieren im Lyzeumsgarten ihre Werke aus Malerei, Grafik, Fotografie und Bildhauerei. Michael Willemse erklärt: „Die Bandbreite der Arbeiten zeigt sehr deutlich, wie vielfältig die regionale Kunstszene ist und wie stark sich das Festival inhaltlich entwickelt hat.“ Bemerkenswert ist auch die hohe Nachfrage: Bereits 30 Tage nach Anmeldestart waren alle Standplätze vergeben.
Openart-Spezial: Urban Art live
Ein besonderes Highlight ist der Live-Act von Gregor Wosik, der während des Festivals eine großformatige Leinwand gestaltet. Emil Schult beschreibt die Bedeutung solcher Formate: „Gerade das Live-Arbeiten macht viersen°openart so spannend, Kunst wird hier als Prozess erlebbar.“
Nachwuchs im Fokus
Ein wichtiger Bestandteil ist die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler. Drei Preisträger*innen des Wettbewerbs „jugend creativ“ erhalten die Möglichkeit, ihre Arbeiten im eigenen Pavillon zu zeigen. Uwe Peters sagt dazu: „Wenn junge Künstlerinnen und Künstler hier ihre ersten Schritte in einer Ausstellung machen, ist das jedes Mal etwas Besonderes. Es geht nicht nur um Fläche oder Präsentation, es geht darum, Mut zu machen, gesehen zu werden und Vertrauen in die eigene Arbeit zu entwickeln. Genau das möchten wir mit viersen°openart ermöglichen.“
Benefizaktion: Kunst für einen guten Zweck
Unter dem Titel „Viersen macht Kunst!“ werden gespendete Werke aus der Bürgerschaft im Festivalpavillon verkauft. Der Erlös unterstützt ein Theaterprojekt im „Blauen Haus“ für Kinder und Jugendliche.
Musik und Kulinarik
Zwischen 10:30 und 16:30 Uhr begleitet ein abwechslungsreiches Musikprogramm das Festival unplugged und ohne große Bühne. Die Mischung aus Jazz, Blues und akustischen Sets schafft eine entspannte Atmosphäre im gesamten Gelände. Auch kulinarisch ist viersen°openart eng mit der Südstadt verbunden: Vom Künstlerfrühstück im Paulus-Stift über Kaffee und Kuchen bis hin zum Wein- und Genussgarten von „La Cava“ entsteht ein offener Raum für Begegnungen.
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