Go Green in Dülken: Kreative Begrünung mit Recyclingmaterialien

Die Akteure beim Pressetermin zu GO GREEN freuen sich auf die grüne Blauensteinstraße
Die Akteure beim Pressetermin zu GO GREEN freuen sich auf die grüne Blauensteinstraße

Dülken wird grün. Zumindest von Ende April bis in den Juni hinein. Dann nämlich wird die Blauensteinstraße aufwändig bepflanzt. An der Aktion beteiligt sind das DülkenBüro, das Kolping-Bildungswerk Dülken, die Theodor-Frings-Privatschule, Der Raum, Dülkener Haus des nostalgischen Klangs, Pizzeria San Marco und Anlieger der Blauensteinstraße. Initiatorin des Projektes ist Leila Rudzki, finanziert wird die gesamte Aktion von der Volksbank Viersen.

Aus wiederverwerteten Materialien wie Autoreifen, PET-Flaschen oder Paletten werden Pflanzgefäße hergestellt, die mit verschiedenen Pflanzen bunt gestaltet werden. „Go Green“ thematisiert die ansteigende Erwärmung in unseren Innenstädten und will das Bewusstsein für eine zunehmende Müllproblematik schärfen. Dabei zeigt das Projekt, wie bereits vorhandene Materialien für die Gestaltung der Blauensteinstraße genutzt werden können. „Go Green“ möchte auf kreative Weise zeigen, wie vermeintlicher Abfall einer neuen Nutzung zugeführt werden kann und wie Pflanzen zur Gestaltung einer Innenstadt beitragen können.

Passend zu der Flächenbegrünung veranstaltet das Ristorante San Marco am 10. Mai 2019 ab 18 Uhr einen Tanzabend: Unter dem Motto „green tree boogie“ präsentieren Plattenjockey Volkmar Hess (Dülkener Haus des nostalgischen Klanges) und der Boogie-Woogie-Pianist Jörg Hegemann (Pianist des Jahres 2009) Livemusik und das Beste der vergangenen Jahrzehnte im Wechsel. Eröffnet wird die Veranstaltung durch Bürgermeisterin Sabine Anemüller und Ortsbürgermeisterin Simone Gartz, die im Anschluss alle Interessierten dazu einladen, durch die begrünte Blauensteinstraße zu flanieren.

Mit dem Abbau der Installation wird die Wiederverwendung der eingesetzten Materialien fortgesetzt: Die eingesetzten Pflanzen sollen in einer separaten Aktion versteigert und der eingenommene Ertrag für gute Zwecke gespendet werden. Pflanzen und Gefäße, die auf diesem Wege keine neuen Besitzer finden, kommen anschließend im Urban-Gardening-Projekt „Kesselsgarten“ zum Einsatz und finden dort eine neue Verwendung. Auch das Urban-Gardening-Projekt wurde von der Volksbank Viersen finanziell unterstützt.